Buchtipp – Eine Jägerfrau erzählt

jaegerfrauDer Untertitel des Buches lautet „Mein Schatz der ist ein Jägersmann“ und darum geht es auch in diesem Buch. Simone Meißner, eine liebende Mutter und Ehefrau, schreibt über Ihre Erlebnisse mit der Passion Ihres Mannes und den Erfahrungen, die sie als Jägergattin gemacht hat.

Zunächst ein paar Worte zu der Autorin. Simone Meißner wurde 1972 in der damaligen DDR geboren und verbrachte ihre Kindheit auf dem Lande in einer intakten Familie. Sie erlernte den Beruf des Apothekenfacharbeiters und nach der Wiedervereinigung Deutschlands absolvierte sie die Ausbildung zum Pharmazeutisch-technischen Assistentin. Sie ist seit 1991 verheiratet und hat zwei Kinder. Sie lebt mit ihrer Familie auf dem Bauernhof ihres Mannes. Durch ihre Lese-Leidenschaft, entstand der Traum vom eigenen Buch. Zum Ausgleich vom Alltag, begleitete sie manchmal ihren Ehemann bei seiner Jagdausübung und entschloss sich dann, diese Erlebnisse, aus Sicht einer Nichtjägerin, zu Papier zu bringen.

Das Buch ist im Novum Verlag erschienen. Auf insgesamt 99 Seiten erzählt Frau Meißner 22 illustre Kurzgeschichten zum Jagdalltag ihres Mannes. Angefangen bei der ersten Erfahrung mit der Bergung einer nächtlich erlegten Sau über das „Best-Austattungs-Syndrom“ eines Jungjägers bei der Ausrüstungswahl, führt uns die Autorin in die Gedankenwelt einer Jägerehefrau ein.

Meine Frau sagte, sie habe sich oft in den Erzählungen wiedergefunden und mir ist bewusst geworden, wie meine Frau die Jagd wirklich wahrnimmt. Auf humorvolle Art vermittelt Frau Meißner Jägern ein Verständnis für Nichtjäger und umgekehrt Nichtjägern ein Verständnis für das auf den ersten Blick schrullig wirkende Hobby „Jagd“.

Wir können das Buch als Geschenk für Nichtjäger oder Ehegattinnen von Jägern empfehlen allerdings darf man sich von dem Buch keine Missionierung von Nichtjägern erhoffen, sondern vielmehr ein paar nette Geschichten zum Jagdalltag. (mg)

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