In den USA ist Tree Saddle Hunting aktuell ein Trend und in den verschiedenen Onlineportalen wird viel dazu berichtet. Wir wollten zusammen mit Alexander Busch von Hubertus Fieldsports diese Variante der Ansitzjagd testen und haben uns einen Tree Saddle aus den USA besorgt.
Die neueste Variante einer mobilen Ansitzeinrichtung ist der Tree Saddle (Baumsattel). Momentan geht der Trend zu immer leichterer Jagdausrüstung, aus diesem Grund hat man versucht den Tree Stand noch leichter zu gestalten und herausgekommen ist der Tree Saddle. Der Tree Saddle besteht aus einem Sitzgeschirr mit zwei Sicherungsleinen und einer minimalen Plattform, um möglichst viel Gewicht zu sparen. Mit Sicherheit ist der Tree Saddle die leichteste mobile Reviereinrichtung, erfordert aber eine Menge geschickt und Vertrauen in das Material. Ähnlich wie beim Tree Stand Klettert man mit Hilfe von Tree Steps auf den Baum und sichert sich dabei mittels einer der Sicherungsleinen. Auf der gewünschten Höhe angekommen, befestigt man die Plattform, erklimmt diese und sichert sich mit der zweite Sicherungsleine ab. Während des Ansitzes hängt man im Sitzgeschirr und ist über die Sicherungsleine mit dem Baum verbunden. Neben dem geringeren Gewicht hat diese Variante der Ansitzeinrichtung den Vorteil, dass man 360° um den Baum herum schießen kann und man nicht auf einen astfreien Baum angewiesen ist. Der Nachteil bei dieser Ansitzeinrichtung ist das erhöhte Gefährdungspotenzial durch das Klettern in Höhe über 1,80m.
Auf der untenstehenden Abbildung sehen Sie eine kurze Darstellung der Vor- und Nachteile verschiedener mobiler Ansitzeinrichtung.

















