Beitragsbild Zippo Heatbank
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Was soll man machen, wenn die Finger frieren? Johannes Maidhof auch unter seinem Inernetnamen barbarossa.hunting auf Instagram bekannt, hatte die Zippo Heatbank 3 und 6 im Test, vielleicht hat er die Lösung gefunden?

Kalte Hände auf der Jagd sind nicht schön. Wenn die Finger frieren und sich kaum mehr bewegen lassen schadet das zum einen enorm der Laune und zum anderen kann die fehlende Feinmotorik durchaus ein Problem im Umgang mit der Waffe darstellen. Handschuhe schützen vor Kälte, es muss jedoch immer ein Kompromiss zwischen Isolationsfähigkeit, die mit Materialdicke einhergeht und eben der zu erhaltenden Fingerfertigkeiten gefunden werden. Alternativen bieten hier Handwärmer, die es in verschiedenen Ausführungen auf dem Markt gibt. Neben den klassischen Taschenöfen, die mit Benzin, Kohle oder Benzin betrieben werden und den Pads zur einmaligen Verwendung, haben sich mittlerweile elektrische Taschenwärmer auf dem Markt etabliert. Zwei Varianten von Zippo, dem bekannten US-amerikanischen Hersteller von Benzinfeuerzeugen, durften wir in der Praxis testen:

HEATBANK 3 – schwarz

  • Höhe: 9,2cm
  • Breite: 4,1cm
  • Tiefe: 1,5cm
  • Gewicht: 62,4g
  • Garantie: 2 Jahre
  • Preis: 29,95 €

Der wiederaufladbare 2600 mAh Lithium-Polymer-Akku sorgt für dauerhaft zuverlässige Wärme mit bis zu 3 Stunden Laufzeit. Beidseitige Erhitzung bis 45°C Betriebstemperatur mit hoher sowie niedriger Einstellung für eine angenehme Wärme.

HEATBANK 6 – grün

  • Höhe: 12,1cm
  • Breite: 6,4cm
  • Tiefe: 2,9cm
  • Gewicht: 150,3g
  • Garantie: 2 Jahre
  • Preis: 49,95 €

Wiederaufladbarer Lithium-Polymer-Akku mit 5200 mAh für bis zu 6 Stunden Laufzeit. Beidseitige Erhitzung bis 50°C Betriebstemperatur mit fünfstufiger Einstellmöglichkeit der Wärmeintensität.

In der Praxis reichte die Heatbank 3, also das kleinere Gerät, auch locker aus, um die Hände in der Jackentasche angenehm warm zu halten. Zwischendurch mal am Handy rumspielen und dann wieder mit der Heatbank aufheizen klappte ganz gut, ohne klamme Finger zu bekommen. Die Angabe zur Laufzeit wurde gehalten, wobei man bemerken muss, dass der Handwärmer ja nicht schlagartig zum Eisklotz wird, sondern langsam abkühlt und so immer noch eine kurze Zeit etwas Restwärme abgibt.

Die etwas größere, doppelt so schwere und etwas kostspieligere Heatbank 6 hebt sich auch in Sachen Leistung spürbar ab. Auch wenn sie optisch erstmal den Eindruck macht, als hätte man eine Amorelie-Bestellung ausgepackt, zeigt die eigenwillige Form doch Vorteile, weil sie sich ergonomisch an die Handinnenseite anpasst und so gleichmäßigere die Wärme abgeben kann. Sie ist immer noch ein kompaktes Gerät, das begquem in der Jackentasche Platz findet. Stufe 2 reichte bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt aus um den Behaglichkeitsfaktor zu halten. Nach der durchgesessenen Nacht auf dem Hochsitz zeigte das Gerät immer noch Saft, obwohl bereits 7 Stunden vergangen waren.

Per mitgeliefertem USB-Kabel, aber auch mit jeder handelsüblichen Mini-USB Schnittstelle, ist das Gerät dann im Nu wieder aufgeladen beispielsweise auch über den Zigarettenanzünder oder eine weitere Powerbank.

Gleichzeitig lässt die Heatbank sich allerdings auch selbst als Powerbank nutzen, als Energiezufuhr für Smartphone, Wärmebildgerät oder sonstige USB-kompatible Geräte. Dies schränkt selbstverständlich die Laufzeit als Handwärmer deutlich ein. Die Heatbank 3 ist dabei eher ein Energieerhaltungsgerät, zumindest, wenn man das Smartphone während des Ladevorganges auch benutzt. Die Heatbank 6 schafft es den Akku – je nach Kapazität- auch wieder komplett voll zu laden.

Die Heatbanks machen den Eindruck einer robusten Verarbeitung, sicherlich nicht geeignet um Nägel in die Wand zu schlagen, aber man hat den Eindruck, dass die Geräte schon auch mal eine Unachtsamkeit verzeihen und ohne sofortigen Totalausfall einen Sturz überleben. Die Oberfläche der Heatbank 6 war etwas anfällig, der Transport in der Jackentasche, zusammen mit dem Schlüsselbund, hinterließ unschöne Spuren. Das tut der Leistung aber keinen Abbruch.

Die Handwärmer verrichten beide ihren Dienst gut und zuverlässig, Sparfüchsen wird die Heatbank 3 allen Ansprüchen gerecht werden, wer die Investition in die Heatbank 6 wagt, erhält die aufgezählten Vorzüge. Elektrische Handwärmer sind zu Recht mehr und mehr im Kommen, da man nicht mit offenem Feuer herumzündeln muss, wie bei den Taschenöfen und keinen vermeidbaren Müll wie mit ineffizienten Taschenpads produziert. Ebenfalls immer größerer werdender Beliebtheit erfreut sich ja auch der gute alte Muff, dieser in Verbindung mit solch einem Elektro-Wärmespender, dürfte auch für eiskalte Nächte ausreichen. Sie können die Heatbank Online bei Zippo gekauft werden oder in jedem Fachhandel bei Ihnen in der Nähe.

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